Tätowierung Bayo



Warum ich Social Media hasse

Warum ich Social Media hasse

 

Die Leute denken oft, dass ich Social Media liebe.

Das ist ja auch logisch. Ich poste Fotos und Videos und bin auf verschiedenen Plattformen aktiv.

 

Manchmal denken die Leute auch, dass ich sehr viel Aufmerksamkeit brauche.

Ich verstehe. Mit meinen Tattoos sehe ich extravagant aus und zeige mich regelmäßig in voller Pracht.

 

Aber mal ehrlich?

 

Eigentlich hasse ich das. 

Und das nicht zu knapp.

 

Small Talk

 

Nicht das Erstellen von Inhalten. Das macht mir gerade Spaß. Ich liebe es, zu schreiben, zu fotografieren, zu filmen und kreativ zu sein. Mein Kopf ist randvoll mit Ideen, die ich am liebsten alle umsetzen würde.

Was ich nicht mag, ist alles drum herum.

Nicht umsonst hatte ich, bevor ich meine Unternehmen gründete, keine Social-Media-Konten (mehr).

Und nicht umsonst habe ich auf meinen aktuellen Social-Media-Kanälen die DM-Funktion deaktiviert. Außerdem beende ich andere Chat-Unterhaltungen ziemlich schnell.

Selbst bei meinen persönlichen Treffen hasse ich Gespräche, die zu nichts führen. Immer wieder dieselbe Leier, dutzende Male am Tag. “Hallo Schatz”, gefolgt von nichts.

 

Ich bin nicht gut im Small Talk.

 

Im wirklichen Leben auch nicht.

Wenn mich etwas wirklich begeistert, dann ist es ein gutes Gespräch. Jemand mit Sinn für Humor. Jemand, der sich für etwas begeistert. Oder jemand, der einfach etwas Interessantes zu erzählen hat.

 

Nicht zwanzig Nachrichten darüber, wie mein Tag so läuft. Oder dreißig Mal die Frage, ob ich noch etwas Schönes vorhabe.

 

Deshalb betrachte ich meine Social-Media-Kanäle eigentlich als Schaufenster.

 

Du schaust dich um. Du findest heraus, wer ich bin. Du entscheidest, ob du etwas kaufen möchtest oder nicht.

Genau wie in einem Geschäft.

Oder noch besser: Ein Selbstbedienungsladen.

 

Ich bin nicht den ganzen Tag online

 

Wenn mein Shop tatsächlich ein Ladengeschäft wäre, würde ich auch nicht stundenlang vor dem Schaufenster stehen, um mit jedem Passanten ein Schwätzchen zu halten.

 

Das klingt vielleicht etwas sachlich.

Aber es ist fair.

 

Viele Menschen glauben, dass Influencer den ganzen Tag online sind.

Manche sind das vielleicht auch.

Ich nicht.

 

Liever besteed ik mijn tijd – naast mijn gezin en mijn geliefde – aan het schrijven van nieuwe blogs, het creëren van unieke content, het bedenken van nieuwe fotoshoots of werken aan mijn website.

 

Weil mir das letztendlich mehr bringt, als mit jedem in den sozialen Medien zu plaudern.

 

Instagram-Beitrag

 

Ein Instagram-Beitrag bleibt vielleicht einen Tag lang online.

Ein guter Blog kann über Jahre hinweg Besucher anziehen.

 

Vielleicht bin ich deshalb eher ein Schriftsteller als ein Influencer.

Und darüber bin ich eigentlich ganz froh.

 

Ich entwickle lieber etwas, das auch in fünf Jahren noch Besucher anzieht, als einen Beitrag, der schon morgen wieder in Vergessenheit gerät. Das ist vielleicht weniger spektakulär, als wenn etwas viral geht, aber es passt einfach zu mir.

 

Ich bin kein Influencer, der nur so nebenbei schreibt.

Ich bin ein Schriftsteller, der zufällig soziale Medien nutzt.

 

Deshalb hasse ich soziale Medien

 

Während ich mich in den sozialen Medien regelmäßig zeige, ziehe ich mich im echten Leben am liebsten so weit wie möglich zurück. Ich bin ziemlich unabhängig und bin gerne allein.

 

Warum?

Weil ich viele Hobbys und Interessen habe und mich auch alleine gut unterhalten kann.

Und weil mir das viele Reden mit anderen Menschen vor allem Energie raubt, anstatt mir welche zu geben.

 

In den sozialen Medien zeige ich, was ich herstelle, was ich verkaufe und welche Dienstleistungen ich anbiete.

Schließlich muss man ja seinen Lebensunterhalt verdienen, und wenn man sich nicht zeigt, weiß niemand, dass es einen gibt.

So einfach ist das.

 

Als ich soziale Medien noch rein privat nutzte (auf Anraten – oder Drängen – einer Freundin, die dachte, dass es mir gefallen würde), stellte ich fest, dass es mir zwar Spaß machte, ab und zu ein Foto oder einen Text zu posten, ich aber keine Lust hatte, auf die darauf folgenden Kommentare zu antworten.

Außerdem erhielt ich Nachrichten von Leuten in meinen Direktnachrichten, mit denen ich schon seit Jahren nicht mehr gesprochen hatte und mit denen ich eigentlich auch nicht mehr sprechen musste.

Oder noch schlimmer: Nachrichten von Unbekannten, die mich gerne kennenlernen oder sich sogar mit mir verabreden wollten.

 

Nicht, weil ich sie nicht mag.

Ich habe einfach kein Bedürfnis danach.

 

Meine eigenen Freundinnen sehe ich ein paar Mal im Jahr. Auf weitere soziale Kontakte habe ich keine Lust.

Auch nicht online.

 

Ach ja.

En tattoos zijn voor mij een kwestie van smaak, geen uitnodiging of uithangbord.

 

Gefällt dir meine Arbeit und möchtest du mich unterstützen?

Das ist hier möglich.

Danke, dass ihr mich dazu inspiriert, weiter kreativ zu sein.

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