Entdeckung von BDSM
Sie möchten BDSM erkunden, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen?
In diesem Blog erzähle ich Ihnen, wie alles bei mir angefangen hat.
Ich war noch keine sechs Jahre alt, als ich mit meinen Barbiepuppen auf dem Wohnzimmerboden spielte, während der Fernseher lief. Es lief eine Musiksendung, der ich kaum Aufmerksamkeit schenkte, bis ich bei einem Auftritt plötzlich still wurde.
Hackbraten
Auf dem Bildschirm war eine schöne, dunkelhaarige, schlanke Frau zu sehen, die neben einem großen, verschwitzten, fülligen Mann stand. Ich wusste nicht, wer sie waren. Ich verstand nichts von Sexualität, Begehren oder Dynamik. Aber ich spürte sofort, dass zwischen den beiden etwas anders war. Etwas, das intensiver war als eine gewöhnliche Romanze. Keine sanfte Kussfilmspannung, sondern etwas Aufgeladeneres. Als ginge es um Macht, Hingabe, Führen und Folgen.
Jahre später entdeckte ich, dass es Meat Loaf mit Paradise by the Dashboard Light war.
Nachdem ich das Musikvideo gesehen hatte, spielte ich die Geschichte immer und immer wieder mit meinen Barbies nach. Der Nervenkitzel der Asymmetrie hat mich offenbar schon früh fasziniert.
Ken und Barbie schlüpften in immer extremere Rollen. Manchmal schlug Ken Barbie. Manchmal flog ihr während meiner Theatersitzungen der Kopf weg, aber danach versöhnten sie sich immer wieder und lagen zusammen im Bett, unter den Flanelltüchern meiner Mutter, die als Decken dienten.
Entdeckung von BDSM
Erst viel später fiel bei mir der Groschen.
Dort, in diesem Moment, im Wohnzimmer, begann meine Faszination für BDSM und D/s. Nicht nur sexuell, sondern vor allem emotional und psychologisch. Die Spannung zwischen Kontrolle und Hingabe fühlte sich seltsam vertraut an, lange bevor ich Worte für das hatte, was ich tatsächlich fühlte.
Erfahrene BDSMler wissen, dass BDSM oft mindestens genauso psychologisch wie physisch ist. Ein Dom, der seinen Sub nicht auf einer emotionalen und mentalen Ebene versteht, verpasst oft einen wichtigen Teil der Dynamik.
Manchmal sehe ich es im Fetischladen Wo ich arbeite. Jemand zieht ein Lederhemd an, schnappt sich eine Peitsche und denkt automatisch, dass er damit ein ‘Dom’ ist.
Aber so funktioniert das natürlich nicht.
An erster Stelle stehen Intellekt, Einfühlungsvermögen, Rückgrat, Selbsterkenntnis und emotionale Intelligenz.
Interessanterweise trifft man in der BDSM-Gemeinschaft relativ viele Menschen, die sich bewusst mit Psychologie, Kommunikation und Selbstentfaltung beschäftigen.
BDSM-Blog
In meinem Blog werde ich euch alles darüber erzählen, wie ich persönlich über BDSM denke und was es für mich bedeutet.
Schließlich ist nicht jeder Dom wie der andere, und das gilt auch für Subs.
Es gibt bereits genug informative BDSM-Websites.
Das ist meine persönliche Sichtweise.
Vielleicht auch deine?
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Danke, dass ihr mich dazu inspiriert, weiter kreativ zu sein.
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